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Duisburg
Betriebsrat warnt Thyssen-Vorstand wegen Tata

Duisburg. Der Betriebsrat von Thyssenkrupp spricht sich in der Fusions-Debatte gegen einseitige Zugeständnisse an Tata Steel aus. "Wir werden nicht hinnehmen, dass nun unsere Standorte gefährdet werden. Allein der Versuch würde unsere massive Gegenwehr auslösen", sagte Konzernbetriebsrat Wilhelm Segerath. Mit einer Übernahme der verlustreichen britischen Tata-Werke ergebe ein Zusammenschluss erst recht keinen Sinn. Segerath bezieht sich auf die Debatte um das Tata-Werk Port Talbot. Tata schlägt vor, den teuren Pensionsfonds zu schließen und im Gegenzug die Hochöfen in Port Talbot mindestens fünf Jahre weiter laufen zu lassen. "Wenn die fünf Jahre bekommen, wollen wir mindestens zehn Jahre", sagte Segerath.

(rtr)
 
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