Heiligenhaus A 44-Anschluss soll im März fertig sein

Heiligenhaus · Aufgrund der Witterung hatte sich der geplante Termin im November zerschlagen.

 Blick aus der Nähe der Anschlussstelle Hofermühle in Richtung Velbert.

Blick aus der Nähe der Anschlussstelle Hofermühle in Richtung Velbert.

Foto: Achim Blazy

Die Heiligenhauser Stadtspitze freut sich auf den Monat März. Dann nämlich soll endlich die neue Auf- und Abfahrt der A 44 an der Ratinger Straße im Stadtteil Hofermühle eröffnet werden. So jedenfalls sieht es der aktuelle Planungsstand beim Landesbetrieb Straßenbau vor. "Ich verspreche mit davon eine deutliche Entlastung vom Durchgangsverkehr", erklärt der Technische Dezernent Siegfried Peterburs. Speziell der Verkehr auf der innerstädtischen Westfalenstraße könnte zurückgehen.

Im Sommer vergangenen Jahres hatten die Verantwortlichen von Straßen NRW noch den November als Eröffnungstermin anvisiert. Doch die Witterung spielte nicht mit, notwendige Asphaltarbeiten mussten verschoben werden. Zurzeit werden am Mittelstreifen sogenannte Ortbetonwände installiert, die an Stelle von Leitplanken die Fahrtrichtungen trennen. Die Schilder müssen aufgestellt und die Markierung aufgebracht werden. Im Kreuzungsbereich der neuen Anschlussstelle "Heiligenhaus" (L156 "Ratinger Straße") wird zudem die Ampel vervollständigt.

Der Autobahnneubauabschnitt der A 44 zwischen der A3 (Autobahnkreuz Ratingen-Ost) und der B 227 in Velbert ist eines der größten Lückenschlussprojekte im nordrhein-westfälischen Autobahnnetz. Mit der neuen Anschlussstelle in Heiligenhaus ist das Projekt aber längst noch nicht fertig. Es fehlt die Verbdung zwischen Heiligenhaus und dem Autobahnkreuz Ratingen Ost.

Für den Neubau des Westabschnittes der A 44 passt die zuständige Deges die Ableitung des Wassers aus dem Regenrückhaltebecken an der Brachter Straße gegenüber dem derzeitigen Planungsstand an. Dadurch sollen die erforderlichen baulichen Maßnahmen vereinfacht und die Auswirkungen auf Natur und Landschaft vermindert werden. Die Deges geht davon aus. dass sie den Antrag auf Planänderung noch in diesem Monat bei der zuständigen Bezirksregierung Düsseldorf stellen kann. die angepassten Pläne werden dann öffentlich ausgelegt. Den Termin dafür legt die Bezirksregierung fest. Mit dem Planfeststellungsbeschluss rechnet die Deges bis Ende dieses Jahres. Erst nach Vorliegen des Planfeststellungsbeschlusses könne der Zeitplan für den Bau des Westabschnittes konkretisiert werden, so die Deges. Bisher rechnet die Deges mit einer Fertigstellung und Freigabe für den Westabschnitt von Heiligenhaus nach Ratingen in den Jahren 2021/2022.

Bis dahin wird sich der Verkehr aus Richtung Velbert von der neuen Anschlussstelle Heiligenhaus über die Hofermühle bis Homberg und dann weiter bis zum Autobahnkreuz Ratingen Ost quälen müssen. Denn schon jetzt gibt es täglich im Berufsverkehr Stau auf der Meiersberger-, beziehungsweise Brachter Straße in Homberg. Bis zur Fertigstellung des letzten Autobahnabschnitts hofft Peterburs, das zumindest die Ampelschaltung auf Ratinger Gebiet so eingestellt werden könne, damit sich der Verkehr nicht noch mehr staut.

(RP)
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